FAQ

Warum heißt das Verfahren „Kaltgasspritzen“?

Das Verfahren wird als Kaltgasspritzen bezeichnet, weil der Prozess nicht auf Schmelzen basiert, sondern kinetische Energie nutzt. Das Werkstück wird durch den Aufprall der Metallpulverpartikel erwärmt. Die erzeugte Wärme reicht von 100 ºC (Niederdruck) bis zu 150 ºC (Hochdruck).

Wie funktioniert es?

Metallpulverpartikel werden mit sehr hoher Geschwindigkeit von bis zu 600 Metern pro Sekunde auf das Werkstück aufgetragen und verbinden sich durch den Hochgeschwindigkeitsaufprall mit dessen Oberflächenstruktur.

Auf welchen Materialien kann es angewendet werden?

Auf allen Metallen sowie auf Glas, Keramik und verschiedenen Kunststoffen.

Welche Metalle können eingesetzt werden?

Hochdruck:
⦁ Gold
⦁ Silber
⦁ Aluminium
⦁ Aluminium-Bronze
⦁ Lagermetall
⦁ Kupfer
⦁ Monel
⦁ Nickel-Chrom
⦁ Nickel
⦁ Rostfreier Stahl
⦁ Zinn
⦁ Titan
⦁ Inconel
⦁ Ti-6AI-4V
⦁ MCrAIY
⦁ Niobium

Niederdruck:
⦁ Aluminium
⦁ Zink
⦁ Kupfer
⦁ Zinn
⦁ Nickel
⦁ Lagermetall
⦁ Gold
⦁ Silber
⦁ Platin
⦁ Mischungen aus den oben genannten Materialien

Was sind die üblichen Anwendungsbereiche?

⦁ Aufbringen elektrisch leitender Schichten
⦁ Aufbringen von Korrosionsschutzschichten
⦁ Reparatur von Maschinen- und Automobilteilen aller Art, die durch Abnutzung beschädigt wurden

Was sind die neuesten Entwicklungen?

⦁ Einsatz von Kaltgasspritzen für die additive Fertigung (3D-Druck)
⦁ Anwendungen zur elektromagnetischen Abschirmung
⦁ Elektrisch leitfähige Anwendungen auf Kunststoffen

Ist Kaltgasspritzen kostengünstig?

Obwohl die Anschaffung einer Anlage eine Investition ist, werden die Kosten durch die Verlängerung der Lebensdauer von Maschinen und Bauteilen sowie durch die Minimierung des Rohstoffeinsatzes (lokale Aufbringung von funktionalen Beschichtungen) gedeckt.

 

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